Hinweise zu unseren Kartuschen/Pressluftbehältern
Hinweise zu
unseren Kartuschen / Pressluftbehältern
Luftgewehre und Luftpistolen von Weihrauch stehen für Präzision, Qualität und Kontrolle – genau das, worauf es im Schießsport ankommt. Im Hinblick auf unsere Pressluftprodukte haben wir unterschiedliche Kartuschenarten im Einsatz. Bei den Modellen HW 100, HW 101, HW 110 und HW 44 wird eine Kartusche aus Edelstahl verwendet. Das 2025 vorgestellte Modell HW 100 X ist mit einer Kartusche aus Aluminium ausgetsattet.
Informationen zur Nutzungsdauer
Die Kartuschen bzw. der Pressluftbehälter unserer Weihrauch Druckluftwaffen (Modelle: HW 100, HW 101, HW 110, HW 44 und HW 100 X) fallen unter die Druckbehälterverordnung, sind jedoch nicht zulassungspflichtig (bspw. durch TÜV, etc.). Der Hersteller muss die Sicherheit der Pressluftbehälter gewährleisten.
In diesem Rahmen wurde die Lebensdauer der Kartuschen / Pressluftbehälter bei sachgemäßer Benutzung und bestimmungsgemäßer Anwendung auf 10 Jahre begrenzt. Auf der Kartusche sind das Prüfdatum und der Ablauf der 10-Jahres-Frist vermerkt. Danach sollten die Kartuschen aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden und sind gefahrlos zu entleeren und dürfen nicht mehr befüllt werden. Dies gilt auch für undichte oder beschädigte Kartuschen. Eventuell geltende nationale Vorschriften sollten zusätzlich beachtet werden und bleiben davon unbenommen.
Sollten die Pressluftbehälter über einen längeren Zeitraum als 10 Jahre benutzt werden, so kann von Weihrauch keine Sicherheit mehr gewährleistet werden. Die maximale Nutzungsdauer darf nicht überschritten werden. Durch die Befüllung und Entleerung der Kartuschen im Rahmen ihrer vorgesehenen Nutzung, erfolgt in diesem Zeitraum eine starke Beanspruchung des Werkstoffs. Dieser Beanspruchung wurde bei der Auslegung der Kartuschen und mit der Festlegung der Nutzungsdauer Rechnung getragen. Hierdurch kann ein möglichst sicherer Umgang mit den Kartuschen gewährleistet werden.
Dies trifft speziell auch auf die Kartuschen des Druckluftgewehres HW 100 X zu. Hier ist die Kartusche aus Aluminium gefertigt.
Bei den Modellen HW 100, HW 101, HW 110 und HW 44 ist das Kartuschenrohr aus Edelstahl gefertigt. Hier besteht die Möglichkeit durch eine vom Hersteller durchzuführende Wiederholungsprüfung nach 10 Jahren – einmalig die Nutzungsdauer dieser Stahlkartuschen, um weitere 10 Jahre zu verlängern. Es ergibt sich somit eine maximale Nutzungsdauer von insgesamt 20 Jahren (Bsp.: die Nutzungsdauer einer 11 Jahre alten Kartusche wird nur um weitere 9 Jahre verlängert). Die Nutzungsdauer von Druckbehältern aus Stahl, die 20 Jahre und älter sind, kann nicht mehr durch eine weitere wiederkehrende Prüfung verlängert werden. Nach Ablauf der Nutzungsdauer sollte die Kartusche nicht mehr benutzt werden und muss gefahrlos entleert werden. Diese vorzunehmende Wiederholungsprüfung der Stahlkartuschen nach 10 Jahren kann allerdings nur von uns in unserem Werk durchgeführt werden.
Die Wiederholungsprüfung und die gegebenenfalls mögliche Verlängerung beziehen sich nur auf das Stahlrohr.
Informationen zum Gebrauch / zur Nutzung
Die Druckluftkartusche ist vor jedem Gebrauch auf Risse hin zu überprüfen. Sollten Sie Risse oder ähnliche Beschädigungen an Ihrer Druckluftkartusche feststellen, so ist die Druckluftkartusche sofort zu entleeren und an Weihrauch zur Überprüfung zurückzuschicken. Die Oberfläche der Druckluftkartusche darf nicht manipuliert werden. Insbesondere dürfen keine Gravuren oder andere abrasive Vorgänge vorgenommen werden, da dies zu Beschädigungen am Druckbehälter und damit zu einem Sicherheitsrisiko, plötzlichem Ausfall der Druckluftkartusche und / oder zu Verletzungen führen kann.
Schützen Sie Kartuschen unbedingt vor Gewalteinwirkung von außen, wie z. B. herunterfallen o. ä.
Versuchen Sie niemals selbst eine Kartusche zu öffnen oder irgendwie mechanisch zu verändern. Ventile und Manometer sowie die Einzelteile der Kartusche dürfen nur von dem Hersteller ein- bzw. ausgebaut werden.
Jeder Schütze ist für seine Druckluftkartusche allein verantwortlich. Druckluftkartuschen mit abgelaufener Nutzungsdauer von 10 bzw. 20 Jahren dürfen nicht mehr verwendet werden. Weihrauch weist ausdrücklich darauf hin, dass eine über diesen Zeitraum hinausgehende Benutzung der Druckluftkartusche auf eigene Gefahr erfolgt. Die Sicherheit kann nicht mehr gewährleistet werden, d.h. dass eventuell sogar Verletzungsgefahr besteht.
Informationen zu Originalteilen bzw. Ersatzteilen
Achtung! Es dürfen nur Original-Weihrauch-Kartuschen mit max. 200 bar für die Modelle HW 100, HW 101, HW 110 und HW 44 sowie nur Original-Weihrauch-Kartuschen mit max. 250 bar für das Modell HW 100 X verwendet werden und beachten Sie immer die Bedienungsanleitung! Jegliche Veränderungen und / oder Reparaturen an Kartuschen dürfen nur vom Hersteller unter Verwendung von Originalersatzteilen durchgeführt werden. Bei Nichtbeachtung erlöschen jegliche Haftung und Garantie. Für Schäden jeglicher Art, die durch Veränderung von Teilen, Umbau oder Einbau von Nicht-Original-Weihrauch-Komponenten oder durch Nichtbeachtung der Hinweise und Warnungen der Bedienungsanleitung verursacht werden, übernimmt Weihrauch keine Haftung.
Wenn Sie eine neue Druckluftkartusche benötigen, wenden Sie sich bitte an den Fachhandel. Ein Direktverkauf ab Werk ist leider nicht möglich. Bitte nennen Sie uns Ihre Anschrift. Wir sind dann gerne bei der Suche nach einem Fachhändler in Ihrer Nähe behilflich.
Wir machen Sie darauf aufmerksam, diese Punkte unbedingt zu beachten.
Weihrauch weist alle Regressansprüche, die durch Nichtbeachtung der vorgenannten Mitteilung entstehen, zurück.
1.1 Anschlussgewinde des Kartuschenrohrs
1.2 Herstellungsland
1.3 Hersteller
1.4 Seriennummer
2.1 Fülldruck PW (250 BAR/3.625 p.s.i)
2.2 Prüfdruck PH (375 BAR/5.438 p.s.i)
2.3 Leermasse (KG)
2.4 Fassungsraum (L)
2.5 Wanddicke des Kartuschenrohrs (MM)
3.1 Zertifizierungszeichen
3.2 Technische Norm
3.3 Prüfland
3.4 Prüfstelle
3.5 Erstmalige Prüfung
4 Verwendungszeitraum
5 Gasbezeichnung (Druckluft)
6 Warnungen (siehe Bedienungsanleitung)
7 Warnung (max. Betriebsdruck)
8 Gefahrgutkennzeichen

